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M.A. Mendina Scholte-Reh

Ar­beits­schwer­punk­te

  • Hochaltrigkeit aus biographischer und sozialkonstruktivistischer Perspektive
  • Methodologie qualitativer Bil­dungs­for­schung
  • Biographieforschung in Verknüpfung mit ethnographischen Methoden
  • Biographie als Entwurf aus Raum, Zeit und Interaktion Bil­dung und Alter(n)
  • Lebensphasen (im Kontext von Sozialisation, Biografie und politisch-öf­fent­lichen Diskursen)
  • Pädagogische Anthropologie
  • Altersbilder im Film und im di­gi­ta­len Raum
  • Machtkritische und gesellschaftskritische Per­spek­tiven auf Erziehung, Bil­dung und Sozialisation
  • Frauenbewegungen in historischer, postkolonialer und postmoderner Perspektive)

Sprechstunde

Derzeit finden keine analogen Sprechstunden statt. Bitte schreiben Sie mir eine E-Mail mit Ihrem Anliegen, Ihren Fragen und Problemen. Um The­men persönlich zu besprechen, kann ein Telefon- oder Videotermin vereinbart wer­den.

In­for­ma­ti­onen für Stu­die­ren­de

Das aktuelle Lehrangebot von Mendina Scholte-Reh finden Sie im LSF.

Lehr­for­schungs­pro­jekt: Lockdown, Social-Distancing, Isolation? Die biografischen Aus­wir­kungen der COVID-19 Pan­de­mie in un­ter­schied­lichen Lebensphasen

Social-Media-Kanäle zu Lehr­ver­an­stal­tun­gen:
Womenkind arise!
Frauenbewegung(en) im Kontext von Erziehung, Bil­dung und Sozialisation 2020

AG Biographieforschung

Kooperationsprojekt mit Dr. Sonja Herzog, TU Dort­mund
Die AG-Biographieforschung ist ein offenes Forschungsforum für Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wis­sen­schaft­ler in Qualifikationsphasen und Stu­die­ren­de der Fa­kul­tät 12, die sich mit dem The­ma „Biographieforschung“ beschäftigen. Als Lehrformat bieten wir die Präsentation und Diskussion von Dissertations- oder Masterarbeitsvorhaben an. Wir möchten einen „wis­sen­schaft­lichen Streit“ um Forschungsvorhaben, Methoden und The­o­ri­en innerhalb der Biographieforschung schaffen. Dabei wol­len wir die Nachbardisziplinen Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Sozial­päda­gogik, So­zio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie mit­ei­nan­der ins Gespräch bringen und damit einen Mehrwert für eigene Forschungsvorhaben ermöglichen. Bereichert wird das Forschungsforum durch regelmäßige Gastvorträge und Work­shops, die hochschulöffentlich statt­finden.

Bisherige Gastvorträge und Work­shops

  • Prozessstrukturanalyse nach Fritz Schütze | Prof. Dr. Thorsten Fuchs, Uni­ver­si­tät Koblenz-Landau
  • Topoianalyse nach Theodor Schulze | Prof. i.R. Dr. Lothar Wigger, TU Dort­mund
  • Narrative Ge­ron­to­lo­gie | Vertretungsprof. Dr. Ludwig Amrhein, FH Dort­mund

Weitere In­for­ma­ti­onen

Weitere In­for­ma­ti­onen

Publikationen von Mendina Scholte-Reh finden Sie auf der Web­sei­te ORCID.

Dissertationsprojekt

Umgang mit dem eigenen Altern - Hochaltrigkeit im Spiegel biographischer Selbstreflexionen
Das Dissertationsprojekt versteht Hochaltrigkeit aus sozialkonstruktivistischer und biographischer Perspektive. Das bedeutet, dass von ei­nem Wechselverhältnis von (ge­sell­schaft­li­chen, politischen und individuellen) Altersbildern, den Subjektpositionierungen und einer damit verbundenen Performativität ausgegangen wird. Darüber hinaus kann Hochaltrigkeit nur aus ihrer (lebensgeschichtlichen) Prozesshaftigkeit heraus verstanden wer­den.
Im Horizont von Hochaltrigkeit spitzt sich die Zukunftsperspektive insoweit zu, dass die Endlichkeit des eigenen Daseins, Fragen der Generativität und der Lebensgestaltung im Alter in den Vordergrund treten. Es soll den Fragen nachgegangen wer­den, die sich Erwachsene, die sich als hochaltrig positionieren, auch selbst stellen: wie sie ihr Alter(n) erleben, auf wel­che (implizite und explizite) Altersbilder sie dabei referieren und wel­che Veränderungen sich in ihren Selbst- und Weltreferenzen in der Biographisierung von Hochaltrigkeit festmachen lassen.
Ausgehend davon, dass Hochaltrigkeit kommunikativ hergestellt wird, stellt sich das Erleben der Hochaltrigkeit in der Gegenwart des Erzählens als sozialisatorische und „biographische Gewordenheit“ (Schütze 2014, S. 124) auf der einen, und als Herstellung im Interviewsetting auf der anderen Seite dar, in dem sich Sprache, Leib und Körperlichkeit, Bewegung, Zeitlichkeit, Inszenierung und Performativität von den am Sprechen beteiligten Per­so­nen mischen. Dafür wird auf me­tho­disch­er Ebene ein biographischer Zugang gewählt, der durch ethnographische Feldnotizen ergänzt wird.

Seit November 2017

  • Wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin am Lehrbereich Historische Bil­dungs­for­schung (TU Dort­mund)

Februar 2017 bis Juli 2018

  • Koordinatorin im LEADER-Projekt Nachbarschaftsberatung Hamminkeln-Hünxe-Schermbeck am Standort Hamminkeln

SoSe 2017

  • Lehrbeauftragte am Lehrbereich Allgemeine Er­zie­hungs­wis­sen­schaft (TU Dort­mund)

Januar 2014 bis März 2017

  • studentische/wis­sen­schaft­liche Hilfskraft und Tutorin am Lehrbereich Allgemeine Er­zie­hungs­wis­sen­schaft (TU Dort­mund)

Juni 2011 bis März 2014

  • studentische Hilfskraft am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dort­mund

Oktober 2014 bis März 2017

  • Masterstudium Er­zie­hungs­wis­sen­schaft an der TU Dort­mund
  • The­ma der Ab­schluss­ar­beit: Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung als neue Perspektive auf das Phänomen des „verhaltensauffälligen Kindes“

Oktober 2011 bis  September 2014

  • Bachelorstudium Er­zie­hungs­wis­sen­schaft an der TU Dort­mund, The­ma der Ab­schluss­ar­beit: Jugendforschung in der frühen Bundesrepublik

Oktober 2007 bis August 2012

  • Lehr­amts­stu­di­um Psy­cho­lo­gie/Philosophie
  • The­ma der Bachelorarbeit: Einfluss von Frustration und der Richtung des Leistungsmotives auf das Erinnern von Lerninhalten

Mitgliedschaften

  • Deutsche Ge­sell­schaft für Er­zie­hungs­wis­sen­schaft (DGfE)
  • Deutsche Ge­sell­schaft für Ge­ron­to­lo­gie und Geriatrie (DGGG)
  • Sektion Altern und Ge­sell­schaft der Deut­schen Ge­sell­schaft für So­zio­lo­gie
  • Sociohub

02/2021

  • Vorstellung des Promotionsprojektes: „“Hochaltrigkeit“ im Spiegel biografischer Selbstpräsentationen“ im Slot „Projekte junger Wis­sen­schaft­ler*innen“ auf der 22. Jahrestagung des AK Geragogik „Endlichkeit und Übergänge“ (online)

09/2020

  • „Hochaltrigkeit“ im Spiegel biografischer Selbstpräsentationen“ gehalten im Rah­men der Forschungswerkstatt Erwachsenenbildung/Wei­ter­bil­dung 2020 (online)

03/2016

  • Poster: „Der Beitrag der Jugendforschung in der frühen Bundesrepublik für die Er­zie­hungs­wis­sen­schaft“ mit Sina Horn im Rah­men der Tagung „Was ist erziehungswissenschaftliches Wissen? Projekte zur Wissensforschung in der Er­zie­hungs­wis­sen­schaft“ an der TU Dort­mund

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.