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Transkulturalität und Bil­dung

Der Begriff der Transkulturalität verweist auf die Veränderbarkeit und die gegenseitige Durchdringung von Kulturen. Er richtet den Blick auf kulturelle Figurationen, die im Zuge von Mi­gra­tion, Globalisierung und In­ter­na­ti­o­na­li­sie­rung neu entstehen. In den Forschungen zum The­ma Bil­dung und Transkulturalität wird nach den Mög­lich­keiten und He­raus­for­de­rung­en für Bil­dung, Erziehung und Sozialisation unter den Be­din­gun­gen transkultureller Gesellschaften gefragt. Untersucht wer­den dabei Fragen nach dem Zu­sam­men­hang von Sprache und Bil­dung oder nach der transkulturellen Veränderung von Interaktionsformen. Auch Fragen nach der Tradierung von Wissensbeständen zwischen Generationen und nach der Entstehung von Transritualität sind von besonderem In­te­res­se­. Müssen wir Begriffe wie „Bil­dung“ oder „Erziehung“ vor dem Hintergrund transkultureller Ent­wick­lungen neu denken? Aus methodologischer Perspektive stellt sich die Fra­ge nach einer transkulturellen Hermeneutik.

Ver­öf­fent­lichun­gen

Mattig, Ruprecht; Mathias, Miriam; Zehbe, Klaus (2018) Bil­dung in fremden Sprachen? Pädagogische Per­spek­tiven auf globalisierte Mehr­spra­chig­keit. Bielefeld: transcript.

Mattig, Ruprecht (2017) Transcultural Freedom and Fulfillment of Life: The Impact of ‘Japanese Culture’ in Otto Friedrich Bollnow’s Theory of Übung. In: Journal of Integrated Creative Studies, May 2017 No. 2017-008-e, S. 1-14. http://www2.yukawa.kyoto-u.ac.jp/~fu­ture/icis/wp/wp-content/uploads/2017/05/2017-008-e.pdf

Mattig, Ruprecht (2017) Transkulturelles Ler­nen. In: Kraus, Anja; Budde, Jürgen; Hietzge, Maud; Wulf, Christoph (Hg.) Handbuch Schweigendes Wissen. Erziehung, Bil­dung, Sozialisation und Ler­nen. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 759-770.

Mattig, Ruprecht (2016) Der Vergleich in der empirischen Sozialforschung: Eine sprachtheoretisch orientierte Kritik der dokumentarischen Methode. In: Ogawa, Akio (Hg.) Wie gleich ist, was man vergleicht? Ein interdisziplinäres Symposium zu Hu­man­wis­sen­schaf­ten Ost und West. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 347-357.

Zehbe, Klaus (2015) What Brain Dead Persons Can Tell Us About (Intangible) Cultural Heritage. In: Lafrenz Samuels, Kathrine & Rico, Trinidad (Hrsg.) Heritage Keywords: Rhetoric and Redescription in Cultural Heritage, Boulder (US-CO), Uni­ver­sity Press of Colorado.

Mattig, Ruprecht (2013) Transnational Ecstasy and Japanese Ganbarism: Cultural Patterns in the Pedagogy of Outward Bound Japan. In: Paragrana 22.1, Themenschwerpunkt “Well-Being: Emotions, Rituals, and Performances in Japan”, S. 249-268.

Mattig, Ruprecht (2013) From “Culture” to “Cultures”: Some Notes on a Consequential Conceptual Shift from the Viewpoint of Intercultural Education in the Humboldtian Tradition. In: Record of Clinical-Philosophical Pedagogy 12, S. 32-43.

Mattig, Ruprecht (2012) Cultural Translation and Bil­dung: A Cross-National Perspective on Anthropology in the Humboldtian Tradition. In: Saito, Naoko; Mattig, Ruprecht; Ono, Fumio (Hrsg.) Culture and Subjectivity in Translation. Proceedings of the 5th International Symposium between the Graduate School of Education, Kyoto Uni­ver­sity, and the In­sti­tute of Education, Uni­ver­sity of London. Kyoto: Hokuto Print, S. 59-68.

Zehbe, Klaus (2011) The dynamics of Intangible Heritage: the play of permanence and evanescence in Japanese Kyôgen. In: Lira, Sergio, Amoêda, R und Pinheiro, Cristina (Hrsg.) Sharing Cultures 2011: Proceedings of the 2nd International Conference on Intangible Heritage, Barcelos (PT), Green Lines In­sti­tute, S. 283-290.

Mattig, Ruprecht (2009) Rock und Pop als Ritual. Über das Erwachsenwerden in der Mediengesellschaft. Bielefeld: transcript.

Zehbe, Klaus (2007) You Can’t Teach Old Underdogs New Tricks: Socioeconomic Segregation as a Challenge for Heritage Education in Germany. In: Albert, Marie-Theres et al. (Hrsg.) Train­ing Strategies for World Heritage Management. Bonn, Deutsche UNESCO-Kom­mis­sion. S. 26-32.

Zehbe, Klaus (2006) Gestalt, Gestus and Well-Formedness of Intangible Cultural Assets. In: Albert, Marie-Theres et al. (Hrsg.) Constructing World Heritage. Frankfurt/M.: IKO-Verlag, S. 48-56.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.