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Wilhelm von Humboldt als Ethnograph der Bil­dung

Wilhelm von Humboldt gilt als einer der be­deu­tendsten Klassiker der Bildungstheorie. Bislang wird allerdings kaum gesehen, dass er nicht nur zur The­o­rie der Bil­dung gearbeitet, sondern auch selbst empirische Forschungen zur Bil­dung durch­ge­führt hat. In Frankreich, Spanien und vor allem im Baskenland hat Humboldt ethnographische Studien betrieben und dabei die Bil­dung dieser Nationen und Völker un­ter­sucht. Seine ethnographischen Erkennt­nisse gehen dann im Rah­men der preußischen Reformen so­gar in seine bildungs- und kulturpolitischen Konzepte ein. In diesem Projekt wer­den Humboldts Methode der ethnographischen For­schung und seine ethnographischen Forschungen selbst rekonstruiert. Dabei ent­steht auch ein neuer Blick auf seinen bis heute richtungsweisenden humanistischen Bildungsbegriff.

Ver­öf­fent­lichun­gen

Mattig, Ruprecht (2020): Ethnography and liberty: a new look at the anthropological work of Wilhelm von Humboldt. In: History and Anthropology, Vol. 31, No. 4, pp. 491-509. DOI: 10.1080/02757206.2020.1799789

Mattig, Ruprecht (2019): Wilhelm von Humboldt als Ethnograph: Bil­dungs­for­schung im Zeitalter der Aufklärung. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Mattig, Ruprecht (2018): Wilhelm von Humboldt als Ethnograph der Sprachen. Seine (tragische) Einsicht in die Dialektik der Bil­dung in Deutsch­land. In: Mattig, Ruprecht; Mathias, Miriam; Zehbe, Klaus (Hrsg.) Bil­dung in fremden Sprachen? Pädagogische Per­spek­tiven auf globalisierte Mehr­spra­chig­keit. Bielefeld: transcript, S. 139-169.

Mattig, Ruprecht (2017): Von Räumen und Klüften der Bil­dung:Wilhelm von Humboldts anthropologische Erkundungen in Spanien und im Baskenland. In: Leitner, Ulrich (Hrsg. )Corpus Intra Muros. Bielefeld: transcript, S. 249-272.

Mattig, Ruprecht (2017): Wilhelm von Humboldts Faszination für die Basken. In: Humboldt-Ge­sell­schaft für Wis­sen­schaft, Kunst und Bil­dung (Hrsg.) Zur 250. Wiederkehr des Geburtstags von Wilhelm von Humboldt. Roßdorf: tz-Verlag, S. 29-56.

Mattig, Ruprecht (2016): Zur Forschungslogik in Wilhelm von Humboldts Baskenstudien. In: Kreitz, Robert; Miethe, Ingrid; Tervooren, Anja (Hrsg.) The­o­ri­en in der qualitativen Bil­dungs­for­schung – Qualitative Bil­dungs­for­schung als Theoriegenerierung. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 137-155.

Mattig, Ruprecht (2012): Wilhelm von Humboldts „Die Vasken“: Anmerkungen zu The­o­rie, Methode und Er­geb­nis­sen eines Klassikers kulturanthropologischer Bil­dungs­for­schung. In: Zeitschrift für Er­zie­hungs­wis­sen­schaft 15.4, S. 807-827.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.